Taster für Santa!?

Licht an: Knopf! Auto auf: Knopf! Garage zu: Knopf! Atombombe hoch: roter Knopf!Überall haben wir in unserem Leben Schalter und Knöpfe, die wir nur noch kurz antippen müssen. Einfach wie simpel! Fast jeder kann lernen einen Schalter zu betätigen. Kann allerdings auch gefährlich werden…

Dabei sind sie im Einsatz für Menschen mit Behinderung nicht nur das sprichwörtliche Gold wert, sondern leider auch buchstäblich sehr teuer. Dieses Problem wurde allerdings ganz akademisch gelöst, wie ihr im Beitrag zum „Darth Volksswitch“ nachlesen könnt. Wofür braucht man jetzt so einen Schalter? Natürlich für Spielzeug! Welches Kind möchte nicht, dass ihm Spiderman wie auf Knopfdruck gehorcht?!

Bisher fehlte mir nur die Bauanleitung. Eher zufällig bin ich dann auf den 3D-gedruckten AT-Switch von ATMakers.org gestoßen. Erst dann ist mir aufgefallen, dass die ATMakers sogar die Ideengeber für den Volksswitch waren. Das Allerbeste: Die großartige (Video-)Anleitung zu dem Projekt.

Ich bin wirklich sehr angefixt von der Idee billige und angepasste Taster aus dem 3D-Drucker unters Volks zu bringen. Gerade jetzt zur nahenden Weihnachtszeit wäre es doch traumhaft als Angehöriger von Menschen mit schwersten Behinderungen die Möglichkeit zu haben solches Spielzeug verschenken zu können, oder? Ich wittere einen Workshop! Taster für Santa! Wer macht mit?

Hier geht es zum Taster auf thinigiverse.com.

15 Gedanken zu “Taster für Santa!?

  1. Tolle Idee und mit ein bisschen Bastlergeschick sicherlich gut umsetztbar. Unglaublich, dass die Hilfsmitteltaster so teuer sind. Ich bin immer wieder beeindruckt, was ein 3D-Drucker so alles drucken kann!

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    1. Danke, ja, da ist wirklich ganz viel möglich! Wenn man erstmal damit anfängt zu schauen, was alles so möglich ist, ist es schon richtig schwer zu entscheiden, was man überhaupt als nächstes drucken möchte!

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  2. Wenn man sich mal ein wenig umhört, erfährt man, dass fast alle Hilfsmittel einfach nur überteuert sind. Natürlich müssen manche bestimmte Hygieneauflagen etc. erfüllen, aber das kann diese hohen Preise auch nicht rechtfertigen. Unser 3D Druck wird da sicherlich noch vielen Menschen helfen und Unternehmen zum Umdenken „zwingen“.
    Mach weiter so Nils mit deinen Beiträgen. Bis demnächst 😉

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