50 €? Ohne mich! Die Einhandschere aus dem 3D-Drucker

„Einhandschere? Hä? Ich benutze meine Schere immer in einer Hand!“, könnte man  denken. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit, denn die andere Hand hält doch meistens das Blatt. Mit meiner Einhandschere bleibt das Schneidewerkzeug in einer aufrechten Position, so dass mit der selben Hand das Blatt darunter geschoben werden kann. Mit diesem Hilfsmittel ist es vielen Menschen mit Behinderung möglich zu schneiden. Ich setze diese speziellen Scheren gerne im Unterricht ein, nicht nur in Kunst. Im kurzen Video erkläre ich die Vorteile und zeige meine Inspirationsquelle.

Im Livestream von letzter Woche habe ich erklärt, wie ich das Teil entworfen habe. Es besteht aus drei Teilen. Die große Platform braucht dabei etwa fünf Druckstunden. Die Schraube und die Klemme dauern danach nur noch einmal etwa 60 Minuten. Der Materialverbrauch ist dabei wie immer nicht besonders hoch. Die Halterung wird schätzungsweise um die 3 Euro kosten. Die Schere ist dabei noch nicht eingerechnet. Ein großer Vorteil von meinem Gehäuse ist, dass es egal ist, wie die eigentliche Schere aussieht, die darin festgeklemmt wird. So kann individuell ausprobiert werden, welcher Griff der Beste ist. Nehmen wir zum Beispiel meine Schere mit den unterschiedlich großen Löchern, sie schneidet fast von selbst!

EinhandschereGIF

 

Die Druckdateien findest du auf:

Thingiverse

MyMiniFactory

 

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