Selbstgemachte Alltagshilfen aus dem 3D-Drucker sind für mich eine reine Weltidee. Das scheint nicht nur mir gedämmert zu haben.

giphy.com

Denn zuletzt häuften sich die Sichtungen von entsprechenden Artikel und Beiträgen im Web. Großartig, oder? Hier die Beweisführung in einigermaßen chronologischer Reihenfolge.

Interview für die Elterninitiative: „Geht das mit deinem Fulltimejob als Lehrer?“

Vor wenigen Wochen flatterten bei mir gleich zwei Interviewanfragen ins Haus. Die erste kam von der netten Catrin, die um ein Interview per Skype bat. Schnell also einen abendlichen Termin abgemacht und nur wenig später ging das Ergebnis auf der Webseite ihrer Elterninitiative online. Mir gefällt es sehr gut! Lest gern mal rein.

interview elterninitiative
Screenshot von elterninitiativemituns.wordpress.com

Statements für den Leitartikel: „Mit Technik und Schläue einige Alltagsprobleme von Menschen mit Behinderung lösen“

Ebenfalls per Kontaktformular kam die Anfrage einer RehaCare-Journalistin. Darüber habe ich mich besonders gefreut, weil ich die letzten Artikel aus der Redaktionsfeder zum „Zocken mit Behinderung“ super spannend fand. Diesmal durfte ich selbst Teil des Leitartikels zum 3D-Druck von Hilfsmitteln werden. Dafür wurde ich gebeten ein paar Statements abzugeben, die dann sehr geschickt in den Artikel eingewoben wurden. Darin wurde auch die Idee des inklusiven Workshops wieder aufgegriffen. Dazu gibt es nächste Woche Neuigkeiten!

rehcacarestatements

Im RehaCare-Magazin kamen ebenfalls noch e-Nable und Selfmade zu Wort.

Interview mit e-Nable: „Unsere Hände sind dafür da, bespielt zu werden“

Große Freude hatte ich mit dem Interview von Jan Hengst. Er sprach für e-Nable. Mir war überhaupt nicht klar, dass es „nur“ drei Vereinsmitglieder gibt. Hallo? Wo darf ich unterschreiben!? Viel cooler geht es doch als Maker nicht, als einmal im Leben (oder Jahr?) eine Spielhand für Kids zu drucken.

Interview mit Selfmade: „Wir möchten wirkliche Begegnungen schaffen“

Ein schönes Interview, dass nochmal einen sehr guten Überblick über das Projekt und die Idee dahinter gibt. Allerdings hatte ich nach dem Lesen noch ein paar Fragen im Sinn, die ich gerne mit euch diskutieren möchte:

  • Der Ansatz mit möglichst hoher Selbstständigkeit ist natürlich nur zu loben. Wenn jedoch jemand ganz alleine in eurem MakerSpace über den PC brütet, druckt und wieder verschwindet, dann gab es keine Begegnung. Warum nicht den Fokus mehr auf die Maker richten, die Menschen mit einem Hilfsmittelbedarf unter die Arme greifen?
  • Die Open-Source-Idee wird an zwei Stellen des Interviews angesprochen. Außerdem wird erwähnt, dass ihr mittlerweile 20 Hilfsmittel habt, die sich bewährt hätten. Warum sind eure eigenen Designs nicht online? Hier finden sich nur Links zu Thingiverse.
  • 18 Cent für einen Becherhalter halte ich für heftigst untertrieben. Eine Spule PLA kostet normalerweise um die 20 Euro. Im Interview steht, dass ein Becherhalter um die sieben Stunden druckt. Er druckt also fast einen ganzen Arbeitstag und verbraucht dabei nicht einmal 10 Gramm?
  • Warum keine Hilfsmittel verschicken? Da geht doch eigentlich die Versorgung vor, oder?interviews-selfmade-enable

Abschließen möchte ich mit dem Radiobeitrag des Deutschlandfunks. Unbedingt anhören.

Radiobeitrag über MadeForMyWheelchair im Deutschlandfunk Nova:  „Das sind nur 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 Lötstellen“

Ein sehr kurzweiliger Radiobeitrag lief beim Deutschlandfunk Nova. Dort wird über den letzten Workshop zum OpenLight von be-able in Berlin berichtet. Es kommen Bastler zu Wort, die sich genauso reinfuchsen müssen beim Löten, wie ich: „Ganz schön fummelig!“

novafunk

 

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